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SoSe 2026

Imaginal Machines – Algorithmische Medien und das Imaginäre I - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul

SM "Digitale Medienkulturen und Sozialität"

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Juniorprofessur Digitale Kulturen
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 09:15 bis 10:45 wöch. von 14.04.2026  Berkaer Straße 1 - Seminarraum 003      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Wirth, Sabine, Jun.Prof., Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. A. Medienwissenschaft (M.A.), PV 2023 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Digitale Kulturen
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Algorithmische Medien prägen zunehmend, was als Wirklichkeit wahrgenommen und was als Zukunft vorstellbar oder zugänglich scheint. Maschinelles Lernen, algorithmische Empfehlungs- und Entscheidungssysteme, bildgebende Verfahren wie Computersimulationen, VR-Umgebungen und generative KI (KI-basierte Bild und Texterstellung) fungieren nicht nur als arrivierte technische Werkzeuge, sondern schreiben sich grundlegend in die Kulturproduktion ein und schaffen neue Möglichkeiten – aber auch Limitierungen – der Welterfahrung. Algorithmische Systeme sind maßgeblich daran beteiligt, kollektive Vorstellungen, Bilder und Narrative zu produzieren. Das Studienmodul „Imaginal Machines – Algorithmische Medien und das Imaginäre” untersucht diese Zusammenhänge aus einer medientheoretischen und medienkulturwissenschaftlichen Perspektive und fragt danach, wie algorithmische Systeme in das kollektive Imaginäre eingreifen, es mitgestalten und selbst imaginäre Qualitäten annehmen und als „imaginaries” wirken.

In Teil I steht das Imaginäre als theoretische Kategorie im Zentrum, welche zwischen Wahrnehmung, Vorstellung(sbildern), und sozialer Ordnung vermittelt. Hier beschäftigen wir uns vor allem mit theoretischen Ansätzen, die das Verhältnis von (kollektiver/kultureller) Imagination und Mediation (Materialität/Mediatisierung) thematisieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, inwiefern Medien als ‚imaginale Maschinen‘ verstanden werden können, die Möglichkeitsräume erzeugen, Wahrscheinlichkeiten visualisieren und spekulative Zukünfte entwerfen.

Im zweiten Teil des Moduls verbinden wir theoretische Textarbeit mit der Analyse konkreter medialer Praktiken und Phänomene (z. B. KI-Bildgeneratoren, Computersimulationen, Datenvisualisierungen, VR-/AR-Umgebungen). Ziel ist es, unterschiedliche Weisen des ‚socio-technical imagining‘ zu untersuchen und gemeinsam zu diskutieren. Die Teilnehmer:innen sind eingeladen, eigene Fragestellungen einzubringen und algorithmische Medien als Akteure zu reflektieren, die zwischen technischer Rationalität und imaginativer Produktivität operieren.

Leistungsnachweis

Regelmäßige und aktive Teilnahme; mündlicher Beitrag (Referat/thesengeleitete Materialpräsentation); schriftliche Hausarbeit in einem der beiden Seminare des Studienmoduls

Zielgruppe

Studierende M.A. Medienwissenschaft


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

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