| Beschreibung |
Das Studienmodul „Bildwissenschaft” befasst sich mit der Geschichte und Theorie von Bildmedien und erprobt konkrete Analysemethoden. Die Bild-Methoden-Werkstatt ergänzt die theoretische Auseinandersetzung des Moduls um eine nah an den Gegenständen operierende Erprobung bild- und medienwissenschaftlicher Analyseverfahren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Bilder (als Einzelbild, Konstellation oder Sammlung) systematisch untersucht, beschrieben, kritisch reflektiert und kontextualisiert werden können. Die Studierenden lernen verschiedene, tendenziell qualitativ-kritische und auch experimentelle Methoden der Bildanalyse und Ansätze der Visual Studies kennen, darunter z. B. semiotische Bildanalyse, Bildpraxisanalyse, Ekphrasis, Screenwalking, Screencasting oder Interface-Walkthroughs. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Kooperation und der Austausch mit der Informatik, in der digitale Werkzeuge wie ein Feed-Monitoring-Tool für die Bilderfeeds der Social Media Plattform Instagram gemeinsam getestet und weiterentwickelt werden sollen. Die Werkstatt ist dialogisch und übungsorientiert angelegt und bietet viel Raum für kollaboratives Arbeiten, Austesten, Diskussion und Feedback. Ziel ist es, methodische Sicherheit im Umgang mit digitalen Bildern und ihren Kontexten zu gewinnen und die Fähigkeit zu entwickeln, eigenständig medienwissenschaftliche Bildanalysen für Hausarbeiten und Projekte durchzuführen. |