Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Switch to english language
Startseite    Anmelden     
Logout in [min] [minutetext]
SoSe 2026

Sinn der Erde. Figuren immanenter Transzendenz - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 426110020 Max. Teilnehmer/-innen
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul

PM "Medienphilosophie 2"

Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Weitere Links Professur Philosophie und Ästhetik
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Mi. 09:15 bis 10:45 wöch. von 15.04.2026  Bauhausstraße 11 - Seminarraum L      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lederle, Sebastian , Dr.phil.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
B. A. Medienkultur (B.A.), PV2022 - 3
B. A. Medienkultur (B.A.), PV 2023 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Philosophie und Ästhetik
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Der Übermensch ist der Sinn der Erde” – mit diesem Satz Friedrich Nietzsche setzt das Seminar ein Leitmotiv, das zugleich Herausforderung und Kompass ist: Was heißt es, „Sinn der Erde” zu sagen – und welche Denkfiguren entstehen, wenn Transzendenz nicht als Flucht aus der Welt, sondern als immanente Bewegung in der Welt verstanden wird?Ausgehend von Also sprach Zarathustra nähern wir uns einer Auswahl von Texten, die unterschiedliche Modelle von Weltbezug, Erdverhältnissen und „Umweltlichkeit” entfalten: etwa Peter Sloterdijks Sphären-Denken, Edmund Husserls Idee der Sinn- und Bodenfunktion der Lebenswelt sowie Perspektiven auf den Übergang vom geschlossenen zum offenen Universum (u. a. bei Hans Blumenberg und Alexandre Koyré). Ergänzend können Ansätze von Philosophien der Umweltlichkeit und Erdgebundenheit (Geotrophie) in den Blick kommen: Wie „nährt” uns die Erde – materiell, symbolisch, orientierend? Und wie verändern moderne Kosmologien, Technik- und Raumfahrtnarrative diesen Boden unter den Füßen?Methodisch setzt das Seminar auf ein Wechselspiel von Lektüre und Film: Texte werden mit ausgewählten Filmsequenzen verschaltet – oder umgekehrt Filme mit passenden Texten gelesen. So können Szenen aus 2001: A Space Odyssey, Avatar, Total Recall oder Interstellar zum Ausgangspunkt werden, sofern sie die Erde als Referenzpunkt, Herkunftsort oder Problemhorizont thematisieren – oder Geotrophie explizit verhandeln. Die Filmliste ist dabei offen und kann gemeinsam erweitert werden.Besonders wichtig ist, dass die gemeinsame Arbeit didaktisch sorgfältig und verständlich angelegt ist: Begriffe und Argumentationsgänge werden schrittweise erschlossen, zentrale Passagen gemeinsam gelesen, Kontexte geklärt und Interpretationen diskutiert. Ziel ist ein Seminar, das anspruchsvolle Theorie nicht voraussetzt, sondern zugänglich macht – und zugleich Raum für präzise begriffliche Arbeit und gemeinsame Denkexperimente bietet.Wer sich für Nietzsche, Welt- und Lebensweltfragen, Kosmologie, Technik- und Umweltphilosophie interessiert – und Lust hat, Texte und Filme als gegenseitige „Lesebrillen” zu nutzen –, ist herzlich eingeladen.

Literatur

Wird zu Beginn der LV bekannt gegeben

Voraussetzungen

Regelmäßige Teilnahme, Vorbereitung der Texte und Materialien und Diskussion

Leistungsnachweis

Regelmäßige Teilnahme, Vorbereitung der Texte und Materialien und Diskussion + Übernahme eines Referats und Verfassen einer Hausarbeit

Zielgruppe

BA


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Medienphilosophie 2  - - - 1

BISON-Portal Startseite   Zurück Kontakt/Impressum Datenschutz