| Beschreibung |
„Da ich den sinnvollen, kollektiven Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, der Lebensqualität, Produktivität des Einzelnen und der Gesellschaft für ein der wichtigsten Themen der urbanen Gesellschaft unserer Zeit halte, versuche ich dieses Thema zu verarbeiten und auszudrücken.“ aus: Integriertes Wohnen, Biberacher Architektur Gespräche, 1989 Das zweiteilige Seminar vertieft die Beschäftigung mit der Person und dem Werk des Architekten Otto Steidle (1943-2004) an. Die Wohnanlage Genter Straße (ab 1972, mit Doris und Ralph Thut) steht für den Anspruch, anpassbare (Wohn-) Räume jenseits festgelegter funktionaler Zuschreibungen zu schaffen. Dieser Anspruch hat bis heute Relevanz. Im Jahr 2022 wurde das unter Denkmalschutz stehende Projekt als Vorbild für nachhaltigen Wohnungsbau mit einem bedeutenden Architekturpreis ausgezeichnet. Nachdem wir im Wintersemester 2025/26 dieses und weitere Projekte in München und Niederbayern besucht haben widmet sich das Seminar im Sommersemester 2026 den Berliner Projekten. Eine dreitätige Exkursion beinhaltet neben der Besichtigung von Gebäuden aus den 1980er Jahren Gespräche mit Personen, die mit Otto Steidle zusammengearbeitet haben. Der zweite Teil des Seminars ist offen angelegt und bezieht die gewonnenen Erkenntnisse sowie die Interessen der Teilnehmenden mit ein. Die Ergebnisse des Seminars werden im Rahmen der Jahresausstellung der Fakultät Architektur und Urbanistik ausgestellt. |