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SoSe 2026

Behavioral Economics & Choice Architecture - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung SWS
Veranstaltungsnummer 426110012 Max. Teilnehmer/-innen 30
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen
Rhythmus
Hyperlink  
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 13:30 bis 16:45 wöch. 02.06.2026 bis 14.07.2026  Albrecht-Dürer-Straße 2 - Gelber Saal      
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Rösch, Jürgen, Jun.Prof., Dr.rer.pol.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. A. Medienmanagement (M.A.), PV 2023 - 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Digitale Ökonomien
Fakultät Medien
Inhalt
Beschreibung

Besonders für das Design digitaler Produkte und Geschäftsmodelle kommt es nicht nur auf den Verkauf an. Es geht viel stärker darum, Produkte und Geschäftsmodelle so zu gestalten, dass Nutzer:innen durch intuitive Interfaces und unsichtbare Entscheidungsarchitekturen (Choice Architecture) zu wertschöpfenden Handlungen geführt werden – oft ohne dass sie es bemerken. Behavioral Economics liefert hierfür ein realistisches Menschenbild: Statt rationaler Optimierer (Homo oeconomicus) treffen Menschen Entscheidungen unter Zeitdruck, kognitiver Belastung und Einfluss von Heuristiken sowie Biases, was digitale Umgebungen wie Apps, Streaming-Plattformen oder E-Commerce-Systeme zu mächtigen Werkzeugen der Verhaltenslenkung macht.


Zentrale Konzepte der Verhaltensökonomie
Die Veranstaltung führt in zentrale Konzepte der Behavioral Economics ein. Im Fokus stehen psychologische Verzerrungen (Biases), Entscheidungsheuristiken sowie Prinzipien wie Nudging, Choice Architecture und Loss Aversion. Studierende lernen, wie menschliche Entscheidungsprozesse in digitalen Alltagssituationen systematisch von der klassischen Rationalitätsannahme abweichen und wie diese Erkenntnisse gezielt in der Gestaltung medialer oder digitaler Produkte eingesetzt werden können – etwa durch Defaults, Framing oder Social Proof, um Engagement, Retention und Nutzerzufriedenheit zu steigern.


Methodische Grundlagen
Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses sind die zugrunde liegenden Methoden der Spieltheorie und experimentellen Wirtschaftsforschung. Studierende wenden diese an, um eigene Nudge-Designs zu testen und zu validieren – ideal für die Entwicklung zukunftsweisender digitaler Geschäftsmodelle.

Literatur

Einführung in die neue Ökonomie der Medienmärkte. Eine wettbewerbsökonomische Betrachtung aus Sicht der Theorie der zweiseitigen Märkte von Ralf Dewenter, Jürgen Rösch

Voraussetzungen

Grundkenntnisse im Bereich des Medienmanagements; erworben durch den erfolgreichen Abschluss des Pflichtmoduls »Weiterführende Grundlagen der Medienökonomik« oder einer vergleichbaren Leistung.

Leistungsnachweis

60 Minuten Prüfung, sonstige mündliche Prüfung

Zielgruppe

Studierende des Masterstudiengangs Medienmanagement, 2. FS


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:
Marketing und Medien  - - - 2
Wahlmodule  - - - 3

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