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SoSe 2026

Handwerksbasiertes Entwerfen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 4
Veranstaltungsnummer Max. Teilnehmer/-innen 8
Semester SoSe 2026 Zugeordnetes Modul
Erwartete Teilnehmer/-innen 6
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch und englisch (zweisprachig)
Belegungsfrist Bauhaus.Module    01.04.2026 - 12.04.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
Di. 09:00 bis 13:00 wöch. 14.04.2026 bis 02.06.2026         
Einzeltermine anzeigen
-. 08:00 bis 17:00 Block 17.08.2026 bis 21.08.2026         
Einzeltermine anzeigen
-. 08:00 bis 17:00 Block 24.08.2026 bis 27.08.2026         
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Cepl, Jasper, Prof., Dr.-Ing. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
Leer Alle Studiengänge - 6
Zuordnung zu Einrichtungen
Theorie und Geschichte der modernen Architektur
Universitätsentwicklung
Inhalt
Beschreibung

Gegenstand der Lehrveranstaltung ist eine Überbrückung zwischen entwurflichen Ansätzen und realitätsnahen, pragmatischen Handwerksprozessen. Die Lehrveranstaltung untersucht Holz als konstruktives und gestalterisches Material in zwei praxisorientierten Abschnitten. Der erste Teil (April bis Anfang Juni) wird in der Fakultätswerkstatt Architektur realisiert. Der zweite Teil (zweite Augusthälfte) im Ausbildungszentrum für Handwerk in Gotha. Dabei werden unterschiedliche Maßstäbe und Bearbeitungstechniken erlernt – von kleinen Holzgegenständen bis zu großformatigen Zimmerer-Konstruktionen. Handwerkliches Arbeiten steht hierbei im Vordergrund. Es ist Startpunkt und zentrales Werkzeug für den entwurflichen und den ausführenden Prozess.

Interdisziplinarität | Die Veranstaltung versucht Studierende aus den Bereichen der Planung und Gestaltung in Kontakt mit Handwerkern und ausführenden Berufen zu bringen. Dies ziehlt darauf ab den sozialen Austausch zwischen den beiden Berufsbereichen zu fördern und der Entfremdung und dem Konflikt, welcher in der Berufswelt oft stattfindet, vorzugreifen.

Die Veranstaltung ist des Weiteren offen für mehrere Fakultäten der Bauhaus-Universität Weimar, da die Thematik der Übersetzung von konzeptionellen Ideen in materielle Konstruktionen sowohl Architekt*innen und Ingenieur*innen als auch Produktgestalter*innen und Künstler*innen betrifft. Teilnehmer*Innen werden dazu ermutigt diese überfachlichen Problematiken und Herausforderungen untereinander auszutauschen und zu reflektieren.

Lernziele & Kompetenzerwerb | Die Studierenden erwerben Grundkompetenzen im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen sowie ein Bewusstsein für konstruktive Logiken und Übersetzungen zwischen geplantem Entwurf und realem Bauteil. Die Studierenden werden darüber hinaus in Kontakt gebracht mit Arbeitsorganisation und -abläufen aus dem Bereich des Handwerks. Ebenfalls stärken sie ihre Fähigkeit, Entwurfsentscheidungen in Bezug auf ihre praktische Herstellbarkeit zu reflektieren.

Durch wöchentliche Reflektionsarbeit werden individuelle Probleme beim eigenständigen handwerklichen Arbeiten analysiert in Hinblick auf generelle Herausforderungen und Grenzen beim Umsetzen von Ideen. Da sich der Kurs primär mit dem Baustoff Holz befasst, erwerben die Studierenden ebenfalls ein Grundverständnis für die Eigenschaften, Potenziale und Grenzen des Materials Holz.

Didaktisches Konzept | Der erste Teil der Veranstaltung kombiniert theoretische Impulse zu Beginn und zum Ende jedes Treffens, mit intensiven Werkstattphasen. Die Studierenden starten den Lernprozess des Semesters mit einer angeleiteten Übung, welche die Grundlagen der folgenden Arbeiten bilden soll. Darauf folgen eigenständige Materialexperimente und handwerksbasierte Entwurfsprozesse. Es werden weder Skizzen noch Pläne angefertigt, es wird direkt im Maßstab 1:1 an Prototypen konstruiert und entworfen. Erst danach werden Fertigungspläne der Prototypen (in Form von Brettrissen im Maßstab 1:1) gezeichnet.

Der zweite Teil findet am Ausbildungszentrum für Baugewerke in Gotha (ABZ Gotha) statt und richtet sich didaktisch nach dem Konzept der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen (ÜLUs) im Handwerk. Der Schwerpunkt hier sind Zimmerer-Konstruktionen und -verbindungen.

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt von Georgios Paparoditis (stud. PhD AU). Das Mentoring übernimmt Prof. Dr. Jasper Cepl (AU).

Voraussetzungen

Für die Teilnahme muss ein kurzes Schreiben (maximal 2000 Worte) zur Motivation der Studierenden bis zum 12.02.2026 an georgios.nikolas.paparoditis@uni-weimar.de geschickt werden.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Interesse an handwerklichen Prozessen und Grundfähigkeiten im händischen Arbeiten (handwerkliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich). Darüber hinaus wird Teamfähigkeit und Arbeitsdisziplin als Fähigkeit vorausgesetzt.

Ein aktueller Werkstattschein der Fakultätswerkstatt Architektur ist verpflichtend. Dieser kann, falls nicht vorhanden, zu Semesterbeginn gemacht werden.

Leistungsnachweis

Teilnehmer*innen führen während des Semsters ein Logbuch, welches am Ende des Semesters als Leistung bewertet wird. Im ersten Teil des Seminars (April bis Anfang Juni) werden individuelle Holzkisten von den Teilnehmern gefertigt. Von den Teilnehmer*innen wird nach jedem Werkstatttermin gefordert, ihre Reflektionen und Lernerkäntnisse textlich festzuhalten. Die Studierenden werden hierbei ermutigt durch Selbstbeobachtung den eigenen Arbeitsprozess zu analysieren. Dies bezieht sich sowohl auf die Erkentnisse über das Material und die technischen Entscheidungen welche während des Konstruierens getroffen wurden, als auch die Relevanz und Konsequenten dieser für den Entwurf. Das Logbuch wird nach der ersten Phase weiterhin von den Studierenden geführt für die Erkäntnisse durch die Nutzung der selbstgebauten Kisten. In der letzten Phase, in der Zimmerer-Techniken erlernt werden, wird von den Teilnehmern gefordert im Logbuch die Einsichten zum Maßstabsprung Schreinerei-Zimmerei festzuhalten.

Zielgruppe

Die Veranstaltung wird als »Studentisches Bauhaus.Modul« durchgeführt und steht allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierende der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2026 gefunden:

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