| Beschreibung |
Dieses Werkmodul findet in Kooperation mit dem Genius Loci Festival Weimar statt. Projektionen sind sichtbare Bilder aus Licht – und zugleich mentale Vorstellungen, die gesellschaftliche Wahrnehmung prägen. Diese Doppeldeutigkeit bildet den konzeptionellen Rahmen des Moduls: In einer Zeit, die sich durch schnellen gesellschaftlichen Wandel und nicht immer gewollte technologische Entwicklungen charakterisieren lässt, fragt der Kurs nach den Utopien, Dystopein und kollektiven Bildern, die wir mit Projektoren auf Fassaden, Oberflächen werfen. Eine zentrale Rolle spielt künstliche Intelligenz – nicht nur als Werkzeug, sondern auch als Projektionsfläche kollektiver Erwartungen und Befürchtungen. Wie lassen sich mit unseren „visuellen Megafonen”, wie unser Co-Host Hendrik Wendler die Projektoren nennt, die schwer fassbaren Einflüsse von KI auf gesellschaftliche Prozesse sichtbar machen, verschieben, kritisch befragen und öffentlich diskutieren? Der Kurs richtet den Fokus auf das Zusammenspiel von Sichtbarem und Unsichtbaren: auf Licht, Code und räumliche Inszenierungen ebenso wie auf soziale Konstruktionen, die unter gesellschaftlichen Oberflächen wirken. Vermittelt werden grundlegende Techniken des Projection Mappings – von der Idee bis zur Fassade: räumliche Analyse, technische Setups, Mapping-Workflows, Content-Entwicklung und immersive Gestaltungsstrategien. Gearbeitet wird mit Objekten, Modellen, Räumen und realen Architekturen. Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig; der Kurs richtet sich explizit an Interessierte aus allen Fachbereichen. Ausgewählte Arbeiten werden zur Summaery und beim Genius Loci Festival im September öffentlich präsentiert. Bitte beachten Sie, dass der Kurs in Teilen auf Englisch stattfinden wird. Die genauen Kurszeiten können sich noch ändern, da einige Sitzungen in Samstagsblöcken stattfinden werden. Die endgültingen Zeiten finden Sie zu Semesterbeginn auf der Moodle Seite des Kurses und bei der ersten Sitzung am 15. April. |