Kurz: Wir bespielen das Billboard auf dem Hauptcampus mit eigenen künstlerischen Arbeiten. Lang: Wie verändert sich Kunst, wenn sie groß wird? Was passiert, wenn sie den geschützten Ausstellungsraum verlässt und im öffentlichen Raum sichtbar wird? In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit großformatigen künstlerischen Arbeiten und dem Medium Billboard. Ausgangspunkt sind Positionen wie Barbara Kruger, Richard Prince, Katharina Grosse, Katharina Sieverding und Julian Schnabel. Anhand ihrer Arbeiten untersuchen wir, wie Format, Maßstab und Öffentlichkeit nicht nur Träger, sondern integraler Bestandteil künstlerischer Praxis werden. Ergänzende Impulse aus Typografie, Werbung und handwerklichen Techniken erweitern unseren Blick die Arbeit im öffentlichen Raum. Parallel zur theoretischen Auseinandersetzung arbeiten wir praktisch im großen Maßstab: Zeichnen mit dem Besen, Malen mit der Sprühdose und plakatieren, dienen als Annäherung an Dimension, Geste und Aussage. Ziel des Kurses ist es, das Billboard auf dem Hauptcampus im Zeitraum von Mai bis Juni kontinuierlich mit eigenen künstlerischen Arbeiten zu bespielen. Die entwickelte Arbeit wird somit nicht nur gezeigt, sondern öffentlich behauptet. Das Projekt ist an Irrational 2026 angebunden und offen für alle Studierende von KuG + Architektur. |