„die IrrationaleN - das unvernünftige Projekt" wird parallel zu „die Irrationale“ stattfinden, wenn auch nicht zeitgleich. Während „die Irrrationale“ als eine Art freies Radikal außerhalb des Lehrangebots und im Kern aus dem Bereich der Freien Kunst heraus entstehen wird (auch wenn uni-weit alle Interessierten Beiträge dazu entwickeln können); soll durch das Projekt „die IrrrationaleN - das unvernünftige Projekt“, etwas geführter als es in der freien Kunst üblich wäre, eine möglichst große Aufregung um + Aufmerksamkeit auf die irrrationale bzw. eben „die IrrationaleN“ entstehen. Das Projekt will Aufmerksamkeit durch Irritation. Zum ersten Mal in der Geschichte der Professur B-T-K werden wir wohl oder übel konzeptuelle Stringenz vernachlässigen - aber mit Methode. 3 irre Partner, 5 irrationale Briefings in 12 Wochen, Was kann dabei entstehen? Einige völlig theoretische Beispiele: Wir werden Posts oder Plakate entwickeln, die sich selbst widersprechen; Gestalterisch (s. Fachkurs) werden nicht nur eine Irrationale entstehen lassen, sondern 3 oder 5 oder 12 konkurrierende, sich widersprechende Konzepte mit dem gleichen Namen. Infografiken werden vielleicht zu Des-Infografiken (Achtung: keine Fake News); Count Downs zu Count Ups; wir werden absurde dysfunktionale Objekte entwickeln; Ausstellungen nicht stattfinden lassen, oder doch; und Morgen schon wieder das Gegenteil von nachher sagen; KI-Slop untersuchen und perfektionieren; ChatGPT, Leonardo, Canva etc. in den Wahnsinn treiben; mit Ting-Chun Liu Algorithmen coden, die sich der Logik verweigern; Apparaturen entwickeln, die enorm was her machen und auf keinen Fall etwas Sinnvolles produzieren; irre Medien entdecken, die es noch nicht gibt; Texte schreiben, die man gar nicht verstehen, aber allen mitteilen will; Webseiten, die brillant interaktiv immer etwas völlig anderes tun, als man erwartet; die gigantischsten Bedeutungslosigkeiten der Welt entwickeln (und damit vielleicht ins Guinness Buch der Rekorde aufgenommen werden) … Ziel ist die kontrollierte, maximal disruptive Irritation über alle Gestaltung und Mediaformate hinaus, die absolute Vermeidung des Nachvollziehbaren komplett außerhalb von Bild-Text-Konzeption, um alle IrrationaleN zum Erfolg zu machen. irre extrem, irre sinnlos, irre groß, irre irrational - das ist das Ziel Gäste und Kollaborateure: - Christof Windgätter - Ting-Chun Liu - die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.): |