| Beschreibung |
Das Seminar setzt sich mit Spielplätzen in Weimar auseinander, um ihre Bedeutung als soziale, tolerante und architektonische Spielfelder in der Stadt sichtbar zu machen. Als Grundlage dienen uns vorhandene Architekturen für Spiel und Spielgeräte, die wir identifizieren, hinterfragen und weiterbauen, um neue Spielräume auszuleuchten. Zwischen Half Pipes und Klettergerüst werden wir an Spieltheorien der 60er und 70er Jahre anknüpfen und künstlerische Verfahren beim Gestalten anwenden, um Spiel – für Kinder und Erwachsene – neu zu denken. Als ‚Gaming‘ im Stadtraum, al- fresco und performativ. Basierend auf den Untersuchungen quer durch die Stadt werden wir jeweils an einer Stelle räumlich und gestaltend eingreifen, um ‚Play‘ abseits von DIN-Normen neu zu definieren. Dabei soll an einer bestehenden Situation mit einem neuen Objekt so interveniert werden, dass mit neuen Bewegungs- und Handlungsräumen unser Verhältnis zu Körper und Umwelt geschärft wird. Das Ziel des Seminars ist in Einzelarbeit oder 2er Teams das Bauen und Dokumentieren eines Prototyps als räumlich-skulpturales Spielobjekt, das sich als Folly in den Bestand einmischt. |