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WiSe 2026/27

Otto Steidle – Publikation - Einzelansicht

  • Funktionen:
  • Zur Zeit keine Belegung möglich
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar SWS 2
Veranstaltungsnummer 126221502 Max. Teilnehmer/-innen 12
Semester WiSe 2026/27 Zugeordnetes Modul

Architektur, M.Sc. PO 2025

Wahlpflichtmodul - Architektur|Entwerfen

Architektur, M.Sc. PO 2020

Wahlpflichtmodul - Architektur

Erwartete Teilnehmer/-innen 10
Rhythmus einmalig
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist Architektur/ MediaArchit/ DTArchit&Des/ EUS/ IUDD    12.10.2026 - 25.10.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi.  bis  wöch. 14.10.2026 bis 03.02.2027         
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
von Beckerath, Verena, Prof., Dipl.-Ing. verantwortlich
Hoffmann, Till , Master of science verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. Sc. Architektur (M.Sc.), PV2020 1 - 3 3
M. Sc. Architektur (M.Sc.), PV2025 1 - 3 3
Zuordnung zu Einrichtungen
Entwerfen und Wohnungsbau
Inhalt
Beschreibung

„Da ich den sinnvollen, kollektiven Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, der Lebensqualität, Produktivität des Einzelnen und der Gesellschaft für ein der wichtigsten Themen der urbanen Gesellschaft unserer Zeit halte, versuche ich dieses Thema zu verarbeiten und auszudrücken.“

aus: Integriertes Wohnen, Biberacher Architektur Gespräche, 1989

Der dritte Teil einer Seminarreihe zu der Person und dem Werk des Architekten Otto Steidle (1943-2004) baut auf den bisher gewonnenen Erkenntnissen auf. Nachdem im Wintersemester 2025/26 Projekte von Otto Steidle in München und Niederbayern besucht wurden, hat sich das Seminar im Sommersemester 2026 mit den Projekten des Architekten sowie mit weiteren Protagonisten und Häusern aus den 1980er Jahren in Berlin befasst. Im Zentrum einer dreitägigen Exkursion stand der Besuch des Internationalen Begegnungszentrums der Wissenschaft (IBZ, 1980-83) und des Altenwohnhauses am Schlesischen Tor (1985–87).

Beide (Wohn-)Häuser weisen auf den ersten Blick zahlreiche Parallelen auf: Sie gehen auf die Struktur der gründerzeitlichen Stadt ein und komplementieren diese räumlich. Großzügig angelegte Erschließungsformen verbinden jeweils Räume, die sich sowohl an Individuen als auch an Gemeinschaften richten. Künstlerische Positionen werden durch enge Kooperation zum integralen Teil der Architektur. Gleichzeitig haben beide Gebäude seit ihrer Fertigstellung sehr unterschiedliche Entwicklungen genommen. Das IBZ bietet einer internationalen Gemeinschaft von Wissenschaftler*innen bis heute ein lebendiges und nahezu ideales Wohnumfeld. Sanierung, Erhalt und Erneuerung der Architektur des Gebäudes sind Teil der Agenda des IBZ. Das Altenwohnhaus in der Köpenicker Straße dagegen bedarf zu diesem Zeitpunkt einer Neuausrichtung, die über eine dringende fachgerechte Sanierung hinaus auch Fragen zu Eigentümerschaft, Nutzung, Betrieb und langfristigem Erhalt vor dem Hintergrund seiner Architektur beantworten muss.

Die Gegenüberstellung der beiden Häuser mit den Mitteln der Zeichnung und der Fotografie werden im Rahmen des Seminars vertiefend erarbeitet und durch Textbeiträge kontextualisiert. Das Seminar zielt auf die Vorbereitung einer Publikation ab, die im Rahmen der Reihe NOA (Notes on Architecture) der Professur Entwerfen und Wohnungsbau erscheinen soll.


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:
Architektur  - - - 1

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