In Zusammenarbeit mit dem Leibniz Verbund INFECTIONS sollen neue Wege der Wissenschaftskommunikation gefunden werden. Dabei steht zentral die Frage: Kann man große museale Konzepte auf einen Kleinstmaßstab transferieren und was wird dazu benötigt, welche anderen gestalterischen Möglichkeiten gibt es und wie können wir diese nutzen, um einem breitem Publikum die wichtigen Inhalte näher zu bringen. Interdisziplinarität | Die Naturwissenschaftler des Leibniz Verbundes bringen ihre Forschungsthemen mit, Antibiotikaresistenzen, Luftübertragung von Antbiotikaresistenzen uvm., für diese soll eine wirksame Kommunikation erarbeitet werden. Ein Team besteht über das Semester hinweg aus 4 Studierenden (A,K, PD,VK) und einer NaturwissenschaftlerIn. Die NaturwissenschaftlerInnen des Leibniz Verbundes sind aktiver Teil der Entwicklung unserer Prototypen zur Wissenschaftskommunikation. Wir arbeiten mit diesem Modul bewusst interdisziplinär, sowohl innerhalb unserer gestalterischen Kompetenz mit K /PD/M/VK/A als auch an der Schnittstelle zu den Naturwissenschaften. künstlerisch/ gestalterische Betreuung: Charlotte Pfrommer (AU), Masihne Rasuli (VK) Hannes Hüttner (PD) naturwissenschaftliche Betreuung: Prof. Thomas Gutsmann , Dr. Elisabeth Pfrommer, Dr. Tina Kabelitz Lernziele und Kompetenzerwerb | Das Modul versucht über transdisziplinären Aufbau neue Antworten zu finden. Wir erforschen Kommunikation von Wissen, in dessen Zentrum die Identifizierung von räumlichen und gestalterische Mitteln steht, die in der Lage sind, die Wahrnehmung und das Verständnis des Betrachtenden anzuziehen und zu beeinflussen. Didaktisches Konzept | Das Modul erstreckt sich über 2 Semester und ist in 3 Phasen zu erarbeiten: In der ersten Phase sollen auf die aufgeworfenen Fragen der Wahrnehmungspsychologie experimentell und künstlerisch auf ganz verschiedenen Ebenen geantwortet werden. Dabei steht die Erarbeitung individueller Konzepte im Vordergrund. In der zweiten Phase schließt sich der Transfer der Konzepte auf ein Objekt an, welches sich auf den naturwissenschaftlichen Forschungsthemen gründet. Dabei werden verschiedene räumliche Explorationen angewandt und punktuell durch zusätzliche Expertise aus dem Bereich der Gestaltung und Produktdesign vertieft. In der dritten Phase werden die vorgearbeiteten Konzepte in umsetzbares wanderfähiges, modulares Ausstellungsmöbel übertragen. Dieses Möbel ist Produkt einer vielschichtigen, interdisziplinären Auseinandersetzung mit der Wissenschaftskommunikation. |