| Beschreibung |
Wie können Kultur, Geschichte und gemeinschaftliches Leben neue Orte in der Stadt finden? Und wie lassen sich Räume schaffen, die Begegnung und Teilhabe auch jenseits etablierter Kulturinstitutionen ermöglichen? Im Regional Living Lab „Mobile Third Place” beschäftigen wir uns mit dem Konzept des „Dritten Ortes” und erproben es am Beispiel der Sendehalle Weimar. Mit Blick auf die bevorstehende Sanierung untersuchen wir, wie kulturelle und soziale Aktivitäten den bestehenden Ort verlassen und temporär in unterschiedlichen Teilen Weimars stattfinden können. Im Zentrum steht die gemeinsame Entwicklung einer mobilen Kulturstation. In interdisziplinären Teams entstehen räumliche, gestalterische, künstlerische und mediale Konzepte, die anschließend prototypisch umgesetzt und erprobt werden. Dabei arbeiten wir mit Bewohner*innen, Schulen, Kulturschaffenden und weiteren lokalen Akteuren zusammen und beziehen ihre Perspektiven in den Entwicklungsprozess ein. Das Regional Living Lab verbindet damit Entwurf und praktische Umsetzung mit gesellschaftlicher Teilhabe, Kultur und nachhaltigem Bauen. Weimar wird dabei selbst zum Lern-, Forschungs- und Experimentierraum. |
| Zielgruppe |
Die Veranstaltung steht als »Geöffneten Lehrveranstaltungen« allen Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden der Fakultäten Architektur und Urbanistik, Bau- und Umweltingenieurwissenschaften, Kunst und Gestaltung sowie Medien im Rahmen des »Interdisziplinären Lehrangebots« offen. Bitte halten Sie vor der Anmeldung Rücksprache mit Ihrer Fachstudienberatung und klären Sie, ob diese Veranstaltung in ihrem Curriculum anerkannt werden kann. Bei Bedarf schließen Sie vor Veranstaltungsbeginn ein Learning Agreement (DE/EN) ab. |