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SoSe 2024

Ziegel-Feldbrand - Einzelansicht

  • Funktionen:
Grunddaten
Veranstaltungsart Blockveranstaltung SWS 4
Veranstaltungsnummer 124122603 Max. Teilnehmer/-innen 15
Semester SoSe 2024 Zugeordnetes Modul Architektur, M.Sc. PO 2020
Wahlpflichtmodul - Planung
Architektur, M.Sc. PO 18
Wahlpflichtmodul - Planung
Architektur, M.Sc. PO 14
Wahlpflichtmodul - Planung
Erwartete Teilnehmer/-innen 12
Rhythmus
Hyperlink  
Termine Gruppe: [unbenannt]
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
-. 08:00 bis 20:00 BlockWE 18.07.2024 bis 27.07.2024     

Ziegelherstellung

 
Einzeltermine anzeigen
-. 08:00 bis 20:00 Block 12.09.2024 bis 16.09.2024     

Feldbrand/ Ziegelfest

 
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Frölich-Kulik, Maria , Dr.-Ing.
Utermann, Hinnerk , Dipl.-Ing.
Studiengänge
Abschluss Studiengang Semester Leistungspunkte
M. Sc. Architektur (M.Sc.), PV14 1 - 3 6
M. Sc. Architektur (M.Sc.), PV18 1 - 3 6
M. Sc. Architektur (M.Sc.), PV2020 1 - 3 6
Leer Alle Studiengänge -
Zuordnung zu Einrichtungen
Landschaftsarchitektur/Landschaftsplanung
Inhalt
Beschreibung

Das Vogtland ist bis heute geprägt von Zeugnissen der Industriekultur in Ziegelbauweise, die das Verständnis der Region wesentlich prägen. Im Mittelpunkt steht das Göltzschtal, das von der Göltzschtalbrücke, einem der größten Ziegelbauwerke der Welt, überspannt wird. Für den Bau der Brücke wurden 26 Millionen Ziegel verarbeitet. Diese wurden in nie zuvor erreichter Stückzahl vor Ort hergestellt. Während die durchschnittliche Jahresproduktion der sächsischen Ziegeleien um 1850 bei 130.000 Ziegeln pro Jahr lag, produzierten die Ziegeleien der Göltschtalbrücke bis zu 50.000 Ziegel pro Tag. Im Rahmen der Sommerbauhütte „Ziegel-Feldbrand“ wollen wir uns mit der Ziegelproduktion beschäftigen und Ziegel in einem vorindustriellen Verfahren im Vogtland herstellen.

Die Ziegel werden in einem historischen Brennverfahren - dem Feldbrand - hergestellt. Für die Produktion werden in einem ersten Schritt luftgetrocknete Ziegelrohlinge hergestellt. Dazu wird Lehm aus einer ehemaligen Lehmgrube der Ziegelindustrie entnommen, aufbereitet und im „Handstrichverfahren“ zu Rohlingen verarbeitet. Die so entstandenen Lehmziegel werden anschließend eineinhalb Monate an der Luft getrocknet.

In einem zweiten Schritt werden die Ziegel gebrannt. Dazu werden die Lehmziegelrohlinge abwechselnd mit Brennmaterial zu einem Meiler aufgeschichtet. Dieser wird mit Lehm ummantelt und über eine Brennkammer am Fuß des Meilers kontrolliert abgebrannt. Die so im Feldbrandverfahren hergestellten Ziegel stehen anschließend für Bauaufgaben zur Verfügung, veranschaulichen komplexe industrielandschaftliche Zusammenhänge und machen auf das reiche industriekulturelle Erbe im Vogtland aufmerksam.

Bemerkung

Das Seminar ist Teil des Forschungsprojektes V-ACT, das Formate zur Aktivierung und Vernetzung einer vernetzten Industriekulturlandschaft im Vogtland erforscht und Strategien für eine nachhaltige Regionalentwicklung entwickelt. Die Ergebnisse des Seminars fließen in die weitere Projektarbeit ein.

Voraussetzungen

Die Teilnahme wird im Anschluss an ein Treffen zum Ende des Semester verbindlich festgelegt. Bitte kontaktieren Sie hierzu die Mitarbeiter nach Ihrer Einschreibung.

Leistungsnachweis

Aktive Teilnahme vor Ort in Netzschkau

Zielgruppe

Bachelor und Master aller Fakultäten und Studiengänge


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2024 gefunden:
Planung  - - - 2
Planung  - - - 3

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